Unterstützung der Sprachförderung im Setting Kita, Hort & Kindertagespflege

 

Partizipation

Die Partizipation im pädagogischen Alltag spielt eine zentrale Rolle in der Gestaltung einer inklusiven und demokratischen Lernumgebung. Sie fördert das Selbstbewusstsein, die Selbstständigkeit und das Verantwortungsbewusstsein der Beteiligten, indem sie ihnen die Möglichkeit gibt, ihre Interessen und Bedürfnisse zu artikulieren und aktiv an der Gestaltung ihres pädagogischen Umfelds teilzunehmen.

Essenssituation partizipativ gestalten
Essen gilt als ein zentrales Element in unserem alltäglichen Leben, doch steckt noch so viel mehr dahinter als nur eine reine Nahrungsaufnahme, die wir mehrmals täglich zu uns führen. Physische, psychische und soziale Prozesse entwickeln sich und greifen eng ineinander. Kinder lernen nicht nur fein- und grobmotorische Fähigkeiten, sondern auch eigene, wie auch fremde Kulturen besser kennen. Sie lernen in einer Gemeinschaft zu essen. Das heißt auch, dass Essenssituationen einen Raum schaffen kann, der Kindern die Möglichkeit bietet, sich mitbestimmend wahrzunehmen.

In der Realität konnte durch die BIKA-Studie herausgefunden werden, dass vor allem beim Essen die Partizipationsqualität als unzureichend angesehen werden muss. In dieser Fortbildung erhalten Sie Einblicke über die BiKA-Studie, Partizipationsaspekte und Anregungen, wie die Essenssituation mit den Kinder unterschiedlich gestaltet werden kann.

Hinweis: Diese Fortbildung wird aktuell nur online angeboten.

Gestaltung von Partizipation in der Krippe (U3)
Ein partizipatives Alltagsleben ist auch für Krippenkinder möglich. In einem offenen Austausch mit den Fachkräften wird die Gestaltung des Alltagslebens und die altersabhängigen Möglichkeiten der Partizipation herausgearbeitet. Die Teilnehmer*innen werden dabei begleitet, in der Umsetzung der Partizipation eigene Wege zu finden.

Das Modul ist praxisnah aufgebaut, beinhaltet aber auch wissenschaftliche Theorie. Über einen Austausch von Praxiserfahrung und anhand des aktuellen Forschungstands wird die Partizipation in der jeweiligen Einrichtung reflektiert. Methodische Ansätze wie die Gestaltung von Interaktionsgelegenheiten im Alltag, Raumgestaltung und Praxisreflexion sind einige der behandelten Möglichkeiten. Der Schwerpunkt wird dabei auf die Arbeit mit Krippenkindern gelegt.

Kommunikation als Möglichkeiten der Partizipation
Kommunikation ist der Wegbereiter für Partizipation, sie kann aber sowohl eine Mauer sein als auch Brückenbauer. Wie erreichen wir gerade Kleinkinder, die sich nicht gut ausdrücken können, aber mitteilungsbedürftig sind? Wie können Fachkräfte Kinder unterstützen, ihren Alltag möglichst mitbestimmt zu erleben?

Das Modul ist praxisnah aufgebaut, beinhaltet aber auch wissenschaftliche Theorie. Über einen Austausch von Praxiserfahrung und anhand des aktuellen Forschungstands wird die Partizipation in der jeweiligen Einrichtung reflektiert. Methodische Ansätze wie, gemeinsam geteilte Erinnerung, Babyzeichensprache und / oder Konfliktlösung sind einige der behandelten Möglichkeiten.

Hinweis: Diese Fortbildung wird aktuell nur online angeboten.

Schlafen, Ausruhen & Wachen partizipativ gestalten
Kinder haben nach Artikel 31 Abs. 1 der UN-Kinderrechtskonvention: „Recht [...] auf Ruhe und [...] altersgemäße aktive Erholung“. Die Herausforderung dabei ist, unterschiedliche Ruhe-Bedürfnisse wahrzunehmen und sie miteinander in Einklang zu bringen.

In dem Modul wird zunächst ein kurzer Blick auf die Schlafforschung geworfen. Gerade in größeren Einrichtungen kann es herausfordernd sein, unterschiedliche Bedürfnisse wahrzunehmen. Nachdem Methoden vorgestellt werden, wie die Kinder in ihrer Selbstwahrnehmung unterstützt werden können, werden wir gemeinsam Möglichkeiten zur partizipativen Schlaf- und Ruhesituation erarbeiten.

Partizipation im Kita-Alltag
Die Fortbildung begleitet die Entwicklung einer lebendigen Partizipationskultur im Kita-Alltag und gibt Einblicke in das Demokratie-Lernen und die Meinungsbildung durch Mitbestimmung bei Entscheidungen. Pädagogische Fachkräfte werden dabei unterstützt, Kinder dahin zu führen, ihre Wünsche und Interessen zu vertreten und auf faire Weise auszuhandeln sowie passende Beteiligungsformen zu entwickeln.
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